Bundessieg im Sensenmähen für die Landjugend Salzburg
Matthias Huber aus Michaelbeuern mähte sich auf den 1.Platz!
Von 10. Bis 12. Juli 2026 stand Preding im Bezirk Deutschlandsberg (Steiermark) ganz im Zeichen des traditionellen Sensenmähens. Beim Bundesentscheid der Landjugend Österreich stellten die besten Mäherinnen und Mäher des Landes ihr Können, ihre Ausdauer und ihre Präzision eindrucksvoll unter Beweis. Insgesamt traten 94 Landjugendliche in unterschiedlichen Wertungsklassen gegeneinander an und kämpften um die begehrten Bundessiege. In der Kategorie Burschen Klasse II konnte sich Matthias Huber aus Michaelbeuern auf den 1. Platz Mähen
Großartige Leistungen in der Kategorie Mädchen
In der Kategorie Mädchen traten die Teilnehmerinnen in diesem Jahr in drei von vier möglichen unterschiedlichen Klassen gegeneinander an. Dabei bewiesen Mäherinnen aus ganz Österreich ihr Können, ihre Schnelligkeit und ihre Präzision.
Für talentierten Nachwuchs ist jedenfalls gesorgt: In der Kinderklasse überzeugte Karoline Ahamer aus Oberösterreich nicht nur mit einer hervorragenden Mähzeit, sondern auch mit der besonders sauberen Ausführung ihrer Parzelle. Mit dieser starken Leistung sicherte sie sich den Bundessieg.
Für Salzburg ging Annelie Welkhammer an den Start und mähte sich auf Platz Vier.
In der Standardklasse ging der Bundessieg an Verena Moser aus Niederösterreich. Sonja Mühlbacher (LJ Obertrum), Siegerin des Landesentscheides Sensenmähen in Salzburg, konnte sich mit einer eindrucksvollen Mähzeit und beeindruckender Sauberkeit den Siebten Platz holen.
Das Team der Landjugend Salzburg freut sich ebenso über den verdienten dritten Platz von Katharina Auer (LJ Tarsdorf) aus Oberösterreich in der Mädchen Klasse I. Sie nutzte die Möglichkeit und die kurze Distanz zur Salzburger Grenze und trainierte gelegentlich mit dem Team aus Salzburg unter der Leitung von Franz Erbschwendtner (St. Georgen) und Matthias Huber (LJ Michaelbeuern).
Salzburg unter den besten Mäher Österreich vertreten
Auch bei den Burschen ist für starken Mäher-Nachwuchs gesorgt. In der Kinderklasse sicherte sich Fabian Zehetner aus Oberösterreich mit einer beeindruckenden Leistung den Bundessieg. Salzburg konnte sich mit Sebastian Welkhammer über den Vierten Platz freuen.
In der Standardklasse galt es, eine acht mal acht Meter große Fläche möglichst schnell und zugleich besonders sauber abzumähen. Diese Herausforderung meisterten drei Oberösterreicher. Franz Leitinger ging dabei als Bundessieger 2026 hervor. Den zweiten Platz belegte Werner Mayrhofer, während die Bronzemedaille an Johannes Leitenmayr ging.
Salzburg freut sich in dieser Klasse über den zwölften Platz von Thomas Mühlbacher (LJ Obertrum), den elften Platz, den sich Alexander Bachler (LJ Köstendorf) sichern konnte und über den siebten Platz, der an Franz Tanner (LJ Obertrum) ging.
In den Klassen I und II wurden zehn mal zehn Meter gemäht. Den Bundessieg in der Klasse I der Burschen bis 29 Jahre holte sich Michael Wallaberger aus Oberösterreich. Auch in dieser Klasse konnte Salzburg mitmischen und Hannes Loiperdinger von der Landjugend Michaelbeuern mähte sich auf den Sechsten Platz. Weiters mähte sich Martin Fuchs (LJ Michaelbeuern) auf Platz 15 und Alexander Ramsauer (LJ Obertrum) auf Platz 18.
In der Klasse II der Burschen über 29 Jahre setzte sich Matthias Huber aus Salzburg (LJ Michaelbeuern) mit einer Mähzeit von 4 Minuten und 2 Sekunden (inkl. Zeitzuschlag) auf Platz Eins durch. Platz zwei ging an Andreas Schützenhofer aus Oberösterreich und Platz drei an Harald Gielesberger ebenfalls aus Oberösterreich.
Europameisterschaft im Handmähen 2027 in Südtirol
2027 wird die alle zwei Jahre stattfindende Europameisterschaft im Handmähen im Sarntal in Südtirol ausgetragen. Generell sind beim Sensenmähen Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd entscheidend. Mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an. Eine besonders spannende Situation für das Publikum, das hautnah direkte Vergleiche anstellen kann. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit, sprich Summe aus gemessener Mähzeit und Zeitzuschlag, erzielt. Das Wettbewerbsfeld für einen männlichen Teilnehmer der Klassen I und II beträgt beim Bundesentscheid 10 x 10 m und für die Damen 5 x 7 m. Die Teilnehmer in der Standard Kategorie müssen eine Fläche im Ausmaß von 8 x 8 m bearbeiten und die Teilnehmerinnen ein Areal in der Größe 5 x 5 m. Die acht besten Mäherinnen und die elf besten Mäher konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2027 in Südtirol qualifizieren - für Salzburg an den Start gehen Matthias Huber und Hannes Loiperdinger von der Landjugend Michaelbeuern.