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Müllsammelaktion - Wir machen Salzburg sauber!

 

30 Landjugendgruppen und über 4.000 kg Müll. Das war das Ergebnis der Müllsammelaktion der Landjugend Salzburg. Im Rahmen des Jahresschwerpunktthemas „nachhaltig[ER]leben“ machten die Landjugendmitglieder Salzburg ein Stück sauberer.

 

Knapp 1.000 Tonnen Müll landen jährlich neben Landes- und Bundesstraßen sowie an öffentlichen Plätzen in Stadt & Land. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, seinen Müll nicht sorglos in die Natur zu werfen. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Plastik, Dosen, Zigarettenkippen, Taschentücher und Obstreste verschmutzen Wiesen und Wälder, Berge und Seen. Aus diesem Grund fanden unzählige Müllsammelaktionen der Landjugendortsgruppen statt. Dabei wurden unglaubliche 4.000 kg Müll gesammelt. Ein erschreckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es Jahrhunderte dauert, bis manche Materialien verrotten.

 

Jeder kennt das Szenario: Ist kein Abfalleimer in der Nähe, wird der Müll achtlos auf die Straße oder in die Natur geworfen – und das, ohne darüber nachzudenken, welche Konsequenzen dieses Handeln für Umwelt und Tiere nach sich zieht. „Es ist unfassbar, wie viel und vor allem was wir alles gefunden haben. Aludosen, Plastikflaschen und -verpackungen waren da noch die harmlosen Sachen“, erinnert sich Maria Kreuzer, Gruppenleiterin der Landjugend Hallwang.

 

Landjugend Salzburg
Landjugend Hallwang
Landjugend Salzburg
Landjugend Piesendorf

 

30 Orts- & Bezirksgruppen der Landjugend im ganzen Land Salzburg nahmen die Herausforderung an und schauten nicht mehr weg. Mit Handschuhen und Müllsäcken von der Salzburger Abfallbeseitigung ausgestattet, zogen die Landjugendmitglieder durch die Straßen und säuberten ihre Heimatorte. So auch die Landjugend Piesendorf. „Wir haben den Müll beim Straßenrand aufgesammelt und die Wiesen und Sträucher gesäubert. Es ist schockierend, wie viele Personen ihren Abfall offensichtlich einfach aus dem Autofenster werfen“, erzählt Landjugendmitglied Martin Steiner.

 

 

 


 

Wieso „nachhaltig[ER]leben“? Regionalität und achtsamer Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sind Themenbereiche, die in Zeiten der Konsumwirtschaft immer wichtiger werden. Parallel dazu wächst ein weiterer essenzieller Begriff, der dafür sorgen soll, dass auch Generationen nach uns noch an der farbenprächtigen Welt beglücken können. Meist versteht man unter Nachhaltigkeit hauptsächlich einen achtsamen Umgang mit Natur und Umwelt. Die Nachhaltigkeit gibt allerdings noch mehr her: Neben einer stabilen Wirtschaft ist auch ein gesundes Zusammenleben einer Gesellschaft essenziell, um Hand in Hand in eine erfolgreiche Zukunft blicken zu können.

 



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