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Räuchern im Advent

 

Wer liebt sie nicht, die Adventzeit? Der Duft von frisch gebackenen Keksen, Zimt und Nelken, die ersten Schneeflocken die vom Himmel fallen. Auch das Räuchern ist ein alter Brauch und fester Bestandteil der Adventzeit. Aus diesem Grund besuchten am 27. November 18 Mitglieder der Landjugend Bezirk Pinzgau einen Räucherkurs der Pinzgauer Naturzauberwerke in Piesendorf.

 

Die Landjugendmitglieder wurden am Abend mit einem selbstgemachten Weihnachtspunsch von der Referentin Susanne Mitterer begrüßt.  So eingestimmt auf die kommenden Stunden tauchte sie mit den Interessierten in die Geschichte des Räucherns ein. Das Räuchern gibt es schon seit je her hat eine sehr lange Tradition. Bereits die Römer sollen durch den Rauch ihre Bitten in den Himmel geschickt haben. Heute glauben viele, dass durch das Räuchern negative Energien und Belastungen vertrieben und abgeworfen werden können. Gleichzeitig wird das Bewusstsein erweitert und es soll einem leichter fallen, offener für Neues zu sein.

 

Besonders bei der Anzahl der Räuchertage gibt es große Unterschiede. In manchen Haushalten wird bis zu zwölf oder noch mehr Tagen im Jahr geräuchert. Auch die Räuchermischungen unterscheiden sich stark voneinander. Gab es früher nur die Wahl zwischen Weihrauch und Myrre oder Kombination daraus, so gibt es heute unendlich viel Möglichkeiten. Für die Vorweihnachtszeit bieten sich Orange, Apfel, Zimt, Nelken und selbstverständlich der traditionelle Weihrauch an. Je nach Ausgangsprodukt beträgt die Zeit für die Trocknung bis zu sechs Jahre, was den Preis für manche Mischungen erklärt.

 

 

„Neben dem Räuchern in einer Pfanne, gibt es auch die Möglichkeit, eine Kerze in eine Schale mit einer Halterung für ein Metallsieb zu stellen. Auf diesem Sieb können dann getrocknete Kräuter, Obst, Rindenstücke und Harze gegeben werden. Diese Variante eignet sich besonders für eine lokale Räucherung, da bei dieser Variante nicht so viel Rauch produziert und der Geruch langsamer abgegeben wird“, erklärt Referentin Susanne Mitterer.

 

 

Als Abschluss durfte sich jede Person zwei ganz persönliche Räuchermischungen zusammenstellen. „Die Auswahl der Zutaten ist sehr vielfältig. Hauptbestandteil ist Weihrauch, eine Prise Zimt, Fichtennadeln, Nelken, Apfel und Styrax und schon hat man eine besonders wohlriechende Mischung, die es nicht überall zu kaufen gibt“, weiß jetzt Teilnehmerin Brigitte Höllwerth (Landjugend Niedernsill). Auch die anderen Besucher des Kurses konnten sich viele neue Ideen für zu Hause mitnehmen.

 



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