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Landjugend Gartelt

 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? – eine wichtige Frage, der besonders im Jahr 2020 mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die regionale Versorgung erlebt einen Aufschwung und auch in den Gärten und auf den Balkonen findet man wohl mehr selbst angebautes Gemüse als in vergangenen Jahren.

 

Aber wo fängt man an, wenn man sich mit dem Garteln noch nie beschäftigt hat? Im Zuge des Jahresschwerpunktthemas Nachhaltig[ER]leben, nutzen wir die frei gewordene Zeit um unser Wissen in diesem Bereich zu erweitern. Dazu wollen wir euch unter dem Motto „Landjugend Gartelt“ die nächsten Wochen mitnehmen und ein paar Erfahrungen mit euch teilen.
Egal ob im Garten, am Balkon oder sogar auf der Fensterbank, die Möglichkeiten sind vielfältig und auch auf dem kleinsten Raum können mit etwas Kreativität tolle Ergebnisse erzielt werden. Um möglichst viele Erfahrungen sammeln und teilen zu können werden wir verschiedenste Orte und Varianten zur Anpflanzung ausprobieren.

 

Angefangen bei verschiedensten Kräutern, bis hin zu frischem Gemüse werden wir einiges anpflanzen und einen Überblick darüber geben, wann die richtige Zeit ist, um die Saat auszubringen, wie viel Zeit das Wachstum braucht und ab wann geerntet werden kann. Gemeinsam mit unseren Partnern gibt’s dazu noch ein paar Tipps von Profi’s und auch Anregungen zur Gartengestaltung.

 


 

Es ist nie zu spät für Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom Balkon. Auch in den nächsten Wochen kann man noch eine Vielfalt von Gemüse anbauen, welches im Spätsommer/Herbst geerntet werden kann.

Wir wünschen Euch noch viel Spaß und Erfolg beim Garteln.

 


 

Da viele Pflanzen bereits ausgesäht werden, wenn es an der freien Luft noch zu kalt ist, empfielt sich ein vorziehen im Haus.  Sind die Pflänzchen groß genug und draußen ist es warm, dann können sie ausgepflanzt werden. Als ökologischer Dünger kann in die Erde Schafwolle  gegeben werden. Besonders starkzehrende Pflanzen wie Tomaten  und Kartoffeln freuen sich darüber.

 


 

Klein, aber oho! Microgreens sind junge essbare Keimpflanzen, welche schon in viele Variationen erhältlich sind und in der gehobenen Gastronomie oft verwendet werden. Kresse ist wohl die bekannteste. Diese lassen sich ganz einfach auf Watte oder Erde ansähen und können auf der Fensterbank dann vor sich hinwachsen und geerntet werden

 


 

Die Kartoffel ist ein sehr vielseitiges Nahrungsmittel, aus dem sich allerhand leckere Sachen zaubern lassen. Üblicherweise wird die sie im Beet gepflanzt. Wenn allerdings weniger Raum zur Verfügung steht, dann kann das Prinzip eines Kartoffelturms angewendet werden, um einen hohen Ertrag auch auf kleinem Raum zu erzielen. Dafür werden die Kartoffeln z.B. in einen größeren Topf gesetzt, und die Pflanzen bei erreichen von etwa 15cm wieder mit erde bedeckt. Dadurch bilden sich in der neuen Erdschicht weitere Knollen. Das kann bis zu einer Höhe von etwa 80 cm fortgeführt werden.
Egal wo ihr eure Kartoffeln setzt, auf Schnecken  sollte ihr achten, da ihr die Triebe der Pflanze ausgezeichnet zu schmecken scheinen.

 


 

Neben Obst und Gemüse können auch Blumen aus dem eigenen Garten auf den Tisch.  Es gibt zahlreiche essbare Blumen bzw. Blüten die nicht nur #Bienen schmecken.
z. B. : Kornblumen, Veilchen, Vergissmeinnicht, Kapuzinerkresse oder Borretsch

 


 

Richtig gießen will gelernt sein!

  • Kräuter mögen es gerne trocken.
  • Blattreiche Pflanzen benötigen rund - 2️0 Liter Wasser pro Quadratmeter.
  • Salate, Spinat, Mangold und Co. also vor allem an trockenen, heißen Tagen sehr gründlich wässern.
  • Pflanzen im Hochbeet benötigen mehr Wasser als im Beet. Das liegt an den Wurzeln, die nicht so tief im Erdreich liegen.
     

 


 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man ein Hochbeet bauen kann. Egal ob es aus Holz, Metall oder Stein besteht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Optisch sind die Geschmäcker ja verschieden, aber worauf es wirklich ankommt, sind bekanntlich die inneren Werte.

Habt ihr noch andere Materialien in euer Hochbeet gefüllt? Verratet uns eure Tipps und schreibt uns in den Kommentaren auf Instagram!
#Landjugendgartelt#Garteln#Hochbeet

 


 

Während draußen die letzte Eisheilige - die „kalte Sophie“ für kühle Temperaturen sorgt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt Zucchini zu sähen. Der Samen kann jetzt schon direkt im Freiland gesät oder im Wohnraum gekeiment und nach ca. 2 Wochen in den Garten oder am Balkon gesetzt werden.

 


 

Beim Kauf von Saatgut soll auf die Herkunft geachtet werden. Es gibt zahlreiche Produzenten, z. B. auch regionale #Gärtnereien die Samen, Pflanzerl und Co. verkaufen.

 


 

 

Eisheiliger ❄Pankratius❄
Heute hat der 2. der 5 Eisheilgen etwas ❄ gebracht. Erfahrene Gärtner wissen: Pflanze nie vor der Kalten Sophie. (15.05.)
Besonders kälteempfindliche Pflanzen (z.B. Gurken) besser noch bis Samstag im Haus lassen.

 




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