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Coronavirus - Maßnahmen ab 1. Juli

Empfehlungen

 

Stand 10.06.2021

Die Empfehlung wurde nach dem aktuellen Stand von der Landjugend Salzburg erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch. 

Eine übersichtliche Darstellung der geplanten Maßnahmen ist auf der Homepage des Bundesministeriums zusammengefasst: Coronavirus - Aktuelle Maßnahmen (sozialministerium.at)

 


 

Die für Veranstaltungen ab 1. Juli gültigen Regelungen im Überblick:

  • keine Teilnehmerobergrenze (mit Ausnahme von Bars: hier sind max. 75 % der Auslastung erlaubt)
  • keine Maskenpflicht
  • kein Mindestabstand
  • Verpflegung ist erlaubt
  • 3-G-Nachweis ab 100 Personen notwendig
  • Kontaktdatenerhebung ab 100 Personen notwendig
  • COVID-Beauftragter und Präventionskonzept ab 100 Personen notwendig
  • Anzeigepflicht ab 100 Personen
  • Genehmigungspflicht ab 500 Personen

 

Die wichtigsten Punkte für die Landjugendarbeit im Detail:

Achtung: Regionale Regelungen sind hier nicht erfasst. Bei Unsicherheiten bitte einfach im Landjugend-Büro oder bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft melden.

 

Die 3-G-Regelung bildet die Grundlage, die uns in Zukunft begleiten wird:

Die Nachweis- und Testpflicht besteht ab 12 Jahren ...

  • bei Zusammenkünften ab einer Teilnehmerzahl von über 100 Personen
  • in der Gastronomie
  • in der Hotellerie und in Beherbergungsbetrieben
  • in Freizeiteinrichtungen (Freizeit- & Vergnügungsparks, Bäder, Paintballanlagen, Tiergärten, Tanzschulen etc.)
  • in Kultureinrichtungen (Kinos, Theater, Museen, Konzertsäle etc.)
  • in Sportstätten
  • bei Fach- und Publikumsmessen, Kongresse
  • in Reisebussen und Ausflugsschiffen
 
3-G-Regelung:

Der Nachweis der 3-G-Regel muss beim Eintreffen einer Person bei Zusammenkünften mit mehr als 100 Personen kontrolliert werden. Ohne gültigen Nachweis darf kein Einlass gewährt werden. Die Nachweise sind für die Dauer des Aufenthaltes bereit zu halten. Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat dabei das Recht folgende personenbezogene Daten zu ermitteln:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Gültigkeitsdauer des Nachweises
  • QR-Code oder Barcode

Eine schriftliche Aufzeichnung über den Vor- und Nachnamen und die erfolgte Kontrolle des Nachweises darf erfolgen, muss aber nicht. Diese Aufzeichnungen dürfen max. 28 Tage aufbewahrt werden und müssen im Anschluss - so wie die Kontaktdaten - vernichtet werden. Eine Vervielfältigung ist verboten.

Die 3 Gs:
  • Getestet: Negatives Testergebnis, welches zum Ende des Aufenthalts noch gültig sein muss.
    • Point-of-Sale Tests (für das einmalige Betreten einer Veranstaltung, Restaurantes, Hotels ... )
    • Selbsttest mit digitaler Lösung (24 Stunden gültig)
    • Antigentest (48 Stunden gültig)
    • PCR-Test (72 Stunden gültig)
  • Geimpft:
    • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag für maximal 90 Tage ab dem Zeitpunkt der Impfung.
    • Die zweite Impfung gilt für 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Erstimpfung, insofern diese nicht länger als 90 Tage zurück liegt.
    • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 270 Tage ab dem Tag der Impfung.
    • Für bereits genesene Personen, welche nur eine Impfung bekamen und bei welchen mind. 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR-Test oder ein Antikörpernachweis vorlagen, gilt diese 270 Tage ab Zeitpunkt der Impfung.
  • Genesen:
    • Genesene Personen sind nach Ablauf der Infektion für 180 Tage von der Testpflicht befreit. Gültige Nachweise sind Absonderungsbescheide oder eine ärztliche Bestätigung.
    • Ein Nachweis für neutralisierende Antikörper zählt für 90 Tage ab dem Testzeitpunkt.
 
Veranstaltungen (in der Verordnung bezeichnet als Zusammenkünfte):

Bei Zusammenkünften unter 100 Personen ist keine Erfassung der Kontaktdaten mehr notwendig und auch kein 3-G-Nachweis muss mehr kontrolliert werden. Die Einhaltung der 3-G-Regelung und das führen einer Teilnehmerliste wird bei diesen Zusammenkünften durch die Landjugend Oberösterreich aber dennoch empfohlen!

Ab 100 Personen muss ...

  • die Zusammenkunft spätestens eine Woche zuvor bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden. Hier geht's zum Link.
  • der 3-G-Nachweis kontrolliert werden. Kann kein Nachweis vorgezeigt werden, darf kein Einlass zur Zusammenkunft erfolgen. Der Nachweis muss für die Dauer des Aufenthalts bereitgehalten werden.
  • die Kontaktdaten erfasst werden.
  • ein Präventionskonzept erstellt werden.
  • ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden.

 

Ab 500 Personen ist die Zusammenkunft zusätzlich genehmigungspflichtig. Die Entscheidungsfrist der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde beträgt nach dem vollständigen einreichen der Unterlagen (Anmeldung der Veranstaltung + Einreichen des Präventionskonzeptes) zwei Wochen.

 

Es gibt keine Besucher-Höchstgrenzen oder Kapazitätsbeschränkungen mehr. Die einzige Ausnahme betrifft Gastronomiebetriebe und Zusammenkünfte, wenn die Verpflegung überwiegend im Stehen konsumiert wird. Hier gilt dann eine Kapazitätsgrenze von 75 % der max. Auslastung. Stehtische sollten daher bei Früh- und Dämmerschoppen und anderen Veranstaltungen nur im Freien aufgestellt werden. Gibt es bei einer Veranstaltung eine Bar, welche in einem geschlossenem "Raum" (Zelt, Halle ...) ist, sind die 75 % der max. Auslastung einzuhalten.

 

Verpflegung:
  • Verpflegung der Besucher ist erlaubt
  • Selbstbedienung ist zulässlig, insofern dementsprechende Hygienemaßnahmen getroffen werden und diese bei über 100 Personen auch im Präventionskonzept festgehalten werden
  • wird die Verpflegung überwiegend im Stehen konsumiert, gilt eine max. Auslastung von 75 %

 

Kontaktdatenerhebung:

Eine Kontaktdatenerhebung ist überall dort notwendig, wo auch die 3-G-Regelung eingehalten werden muss. 

Der für die Zusammenkunft Veranwortliche ist zur Ermittlung von folgenden Daten ermächtigt. Diese müssen bei Zusammenkünfte über 100 Personen auch verpflichtend erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
  • Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstaltungsort betreten hat

Die Kontaktdaten müssen von allen Personen erfasst werden, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Veranstaltungsort aufhalten. Die Daten müssen mit Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstatlungsort betreten hat, versehen werden. Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich gemeinsam in einem Haushalt leben, müssen nur die Kontaktdaten von einer Person erfasst werden.

Der für die Veranstaltung Verantwortliche hat sicherzugehen, dass die gesammelten Daten nicht für Dritte einsehbar sind. Somit darf nicht einfach eine Liste auf dem Tisch aufgelegt werden, wo sich die Besucher immer wieder ergänzen. Eine Lösung könnte eine Anmeldung mittels QR-Code bei einem Online-Formular sein oder Holzboxen, in welche Besucher ihre Kontaktdaten werfen müssen. Der Verantworltiche darf die Daten ausschließlich zum Zweck der Kontaktdatenerhebung verarbeiten und die Daten ausschließlich der Bezirksverwaltungsbehörde im verlangten Umfang übermitteln. 28 Tage nach der Erhebung bzw. der Zusammenkunft müssen die Daten vernichtet werden.

     

    COVID-19 Beauftragte:
    • Der COVID-19 Beauftragte muss über das Präventionskonzept Bescheid wissen, sowie die organisatorischen Abläufe der Veranstaltung kennen.
    • Er ist für die Einhaltung der gesetzten Maßnahmen verantwortlich.
    • Der COVID-19 Beauftragte schult alle Betreuungspersonen und Helfer in Hinblick auf das Präventionskonzept ein und händigt ihnen dieses auch aus.
    • Er muss das Präventionskonzept auch bei der Veranstaltung selbst bereit halten. Es kann zu stichprobenartigen Überprüfungen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde kommen.
    • Er dient als Ansprechperson für die Behörde und hat die Umsetzung des Präventionskonzeptes zu überwachen.
    • Eine Ausbildung als COVID-19 Beauftrager ist nicht verpflichtend notwendig.

     

    Mund-Nasen-Schutz-Pflicht:

    Ab 1. Juli gilt die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort, wo die 3-G-Regelung nicht greift. MNS-Pflicht besteht daher:

    • in Taxis
    • in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen
    • in Seil- und Zahnradbahnen
    • in Kundenbereichen von Betriebsstätten (z.B. Supermärkte, Geschäfte ...)
    • in geschlossenen Räumen bei der Abholung von Speisen- und Getränken 
    • in geschlossenen Räumen von Imbiss- und Gastronomieständen

     

    Was bedeutet das für die Landjugendarbeit?

    • plant ihr einen Wirtshausbesuch, einen Besuch im Bad oder andere Freizeiaktivitäten (Kino, Paintball etc.) ist ein gültiger 3-G-Nachweis erforderlich
    • es sind aktuell wieder Aktivitäten aller Art möglich
    • ab 100 Personen die Zusammenkunft eine Woche vorher bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft anzeigen
    • plant genug Helfer ein, um die 3-G-Nachweise bei Veranstaltungen zu kontrollieren bzw. die Kontaktdaten zu erfassen
    • Ort so wählen, dass Hygienemaßnahmen (Warmwasser, Flüssigseife, Einweghandtücher und Desinfektionsmittel) eingehalten werden.
    • Hinweisschild mit den Verhaltensregeln aufhängen und Teilnehmer darüber informieren. 
    • in geschlossenen Räumen ist laufend zu lüften (mind. 10 min. pro Stunde)
    • bei internen Veranstaltungen unter 100 Personen wird ein 3-G-Nachweis empfohlen - gesetzlich ist es nicht verpflichtend
    • ebenso wird empfohlen bei Veranstaltungen unter 100 Personen eine Teilnehmerliste zu führen, da diese ohnehin für den Tätigkeitsbericht benötigt wird
    • klärt die Stornobedingungen bei der Planung eines Festes gut ab
    • überlegt euch für alle Veranstaltungen, wie man Kontaktdatenerhebung und die 3-G-Kontrolle durchführen könnte, um vorbereitet zu sein, falls sich Regelungen verschärfen

     

    Weitere Öffnungsschritte sind ab 22. Juli vorgesehen. Wir halten euch am Laufenden!

     

     



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