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COVID-19 Maßnahmen - Stand 15. Dezember 2021

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COVID-19 Maßnahmen - Stand 15. Dezember 2021

Nach dem Ende des generellen Lockdowns gibt es für Personen mit gültigem 2G-Nachweis nun wieder Möglichkeiten des Zusammentreffens. Für Personen ohne gültigen 2G-Nachweis gilt nach wie vor der Lockdown.

Die 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung vom 10. Dezember 2021 sieht aber auch für Geimpfte und Genesene weiterhin Einschränkungen vor. Im Folgenden erklären wir euch, was aktuell wie möglich ist.

Alle Informationen zu den aktuellen Regelungen sind auf der Website des Bundesministeriums zusammengefasst: 
Hier gehts zur Website.

Achtung: Regionale Regelungen sind hier nicht erfasst. Diese sind ggf. für die einzelnen Bezirke auf dieser Website angeführt. Bei Unsicherheiten bitte einfach im Landjugend-Büro oder bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft melden.

Vor größeren Veranstaltungen und Aktivitäten wird empfohlen mit dem Büro der Landjugend Salzburg Rücksprache zu halten. Die rechtlichen Grundlagen verändern sich laufend. Alle Aktivitäten müssen unter dem Grundsatz des Schutzes unserer Gesundheit betrachtet werden.

Die Empfehlungen wurden von der Landjugend Salzburg nach dem aktuellen Stand des Wissens erstellt. Es besteht kein Rechtsanspruch. Stand 15.12.2021


Personen ohne gültigen 2G-Nachweis:

Für Personen, welche nicht genesen oder geimpft sind, gilt der Lockdown noch mind. bis inkl. 26. Dezember 2021. Das Verlassen des eigenen Wohnraums ist für nicht genesene oder geimpfte Personen unter anderen nur aus folgenden Gründen zulässig:

  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens wie notwendige Besorgungen (Lebensmittel, Apothekengänge, Tankstellen  ...)
  • Kontakt mit einzelnen engsten Angehören, wichtigen Bezugspersonen oder dem Lebenspartner/der Lebenspartnerin
  • Weg zur Corona-Schutzimpfung oder zur Corona-Testung
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung
  • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern erforderlich
  • Arztbesuche
  • Versorgung von Tieren
  • Unaufschiebbare Behördengänge

Die Kontrolle der Nachweise im Allgemeinen:

Bei Eintreffen einer Person bei Zusammenkünften muss der 2G-Nachweis kontrolliert werden. Ohne gültigen Nachweis darf kein Einlass gewährt werden. Die Nachweise sind für die Dauer des Aufenthaltes bereit zu halten. Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat dabei das Recht folgende personenbezogene Daten zu ermitteln:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Gültigkeitsdauer des Nachweises
  • QR-Code oder Barcode

Eine schriftliche Aufzeichnung über den Vor- und Nachnamen und die erfolgte Kontrolle des Nachweises darf erfolgen, muss aber nicht. Diese Aufzeichnungen dürfen max. 28 Tage aufbewahrt werden und müssen im Anschluss - so wie die Kontaktdaten - vernichtet werden. Eine Vervielfältigung ist verboten.


Die 3Gs:

Alle Details, wer lt. aktuellen Auflagen als getestet, geimpft oder genesen gilt, findest du unter diesem Link


Achtung:

  • Ab 8. November 2021 zählen Antigentests zur Eigenanwendung, die sogenannten Wohnzimmertests, nicht mehr als Nachweis.
  • Ebenso zählt ab 8. November 2021 der Nachweis über neutralisierende Antikörper nicht mehr als gültiger Nachweis.

 

2,5G-Regelung:

Die 2,5G-Regelung setzt folgende Kriterien voraus:

  • Genesen
  • Geimpft
  • Getestet: Es sind nur mehr PCR-Tests gültig, welche nicht älter als 72 Stunden sind.

 

2G-Regelung:

Die 2G-Regelung gilt seit 8. November 2021 für die Gastronomie, die Nachtgastronomie (Diskotheken, Clubs, Tanzlokale ...), die Hotellerie, für Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen und für Veranstaltungen ab 25 Personen. Die 2G-Regelung erlaubt den Eintritt nurmehr für Personen, welche eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Genesen
  • Geimpft

Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren wird ein gültiger Eintrag im Ninja-Pass einem 2G-Nachweis gleichgestellt.


Veranstaltungen (in der Verordnung bezeichnet als Zusammenkünfte):

Allgemeines:

  • Nur Personen, welche über einen 2G-Nachweis verfügen, darf der Zutritt zur Veranstaltung gewährt werden.
  • Die Erhebung von Kontaktdaten ist verpflichtend.
  • Eine FFP2-Maske muss getragen werden - die Maske darf nur zur Konsumation von Speisen und Getränken abgesetzt werden.
  • Die Zusammenkunft darf nur zwischen 05:00 und 23:00 Uhr stattfinden.
  • Die Regelungen gelten nicht für Zusammenkünfte bis zu 4 Personen, insofern bei Personen die nicht 2G erfüllen, das Verlassen des eigenen Wohnraums einen zulässigen Ausgangsgrund darstellt.

Teilnehmergrenzen:

  • ohne ausschließlich zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätzen (zu diesen gelten jedenfalls auch Hochzeits-, Geburtstags- und Weihnachtsfeiern - diese Grenzen gelten auch bei Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben):
    • in geschlossenen Räumen = 25 Personen
    • im Freien = 300 Personen
  • mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen:
    • in geschlossenen Räumen = 2.000 Personen
    • im Freien = 4.000 Personen

Bei den zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen muss ein genauer Sitzplan erstellt werden, so dass nach der Veranstaltung genau nachvollzugen werden kann, wer neben wen gesessen ist.

 

Ab der ersten Personen ...

  • muss der 2G-Nachweis kontrolliert werden. Kann kein Nachweis vorgezeigt werden, darf kein Einlass zur Zusammenkunft erfolgen. Der Nachweis muss für die Dauer des Aufenthalts bereitgehalten werden.
  • müssen die Kontaktdaten erfasst werden (Details dazu weiter unten). 

 

Ab 50 Personen muss zusätzlich ...

  • die Zusammenkunft spätestens eine Woche zuvor bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden. 
  • ein Präventionskonzept erstellt werden.
  • ein COVID-19-Beauftragter bestellt werden.

 

Ab 250 Personen ...

  • ist die Zusammenkunft zusätzlich genehmigungspflichtig. Die Entscheidungsfrist der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde beträgt nach dem vollständigen einreichen der Unterlagen (Anmeldung der Veranstaltung + Einreichen des Präventionskonzeptes) zwei Wochen.

Verpflegung:
  • Verpflegung der Besucher ist erlaubt
  • Selbstbedienung ist zulässig, insofern dementsprechende Hygienemaßnahmen getroffen werden und diese bei über 50 Personen auch im Präventionskonzept festgehalten werden
  • die Verpflegung darf in geschlossenen Räumen nur am zugewiesenen Sitzplatz konsumiert werden
  • im Freien darf die Verpflegung auch im Stehen konsumiert werden
  • offene Speisen (z. B. Knabbergebäck) sollten nicht am Tisch stehen

Kontaktdatenerhebung:

Eine Kontaktdatenerhebung ist bei Zusammenkünften überall dort notwendig, wo auch die 2G, 2,5G bzw. 3G-Regelung eingehalten werden muss. 

Der für die Zusammenkunft Veranwortliche ist zur Ermittlung von folgenden Daten ermächtigt. Diese müssen bei Zusammenkünfte über 25 Personen auch verpflichtend erfasst werden:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse (wenn vorhanden)
  • Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstaltungsort betreten hat

Die Kontaktdaten müssen von allen Personen erfasst werden, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Veranstaltungsort aufhalten. Die Daten müssen mit Datum und Uhrzeit, wann die Person den Veranstatlungsort betreten hat, versehen werden. Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich gemeinsam in einem Haushalt leben, müssen nur die Kontaktdaten von einer Person erfasst werden.

Der für die Veranstaltung Verantwortliche hat sicherzugehen, dass die gesammelten Daten nicht für Dritte einsehbar sind. Somit darf nicht einfach eine Liste auf dem Tisch aufgelegt werden, wo sich die Besucher immer wieder ergänzen. Eine Lösung könnte eine Anmeldung mittels QR-Code bei einem Online-Formular sein oder Holzboxen, in welche Besucher ihre Kontaktdaten werfen müssen. Der Verantworltiche darf die Daten ausschließlich zum Zweck der Kontaktdatenerhebung verarbeiten und die Daten ausschließlich der Bezirksverwaltungsbehörde im verlangten Umfang übermitteln. 28 Tage nach der Erhebung bzw. der Zusammenkunft müssen die Daten vernichtet werden.


COVID-19 Beauftragte:
  • Ein COVID-19 Beauftragter ist bei Zusammenkünften ab 50 Personen verpflichtend.
  • Der COVID-19 Beauftragte muss über das Präventionskonzept Bescheid wissen, sowie die organisatorischen Abläufe der Veranstaltung kennen.
  • Er ist für die Einhaltung der gesetzten Maßnahmen verantwortlich.
  • Der COVID-19 Beauftragte schult alle Betreuungspersonen und Helfer in Hinblick auf das Präventionskonzept ein und händigt ihnen dieses auch aus.
  • Er muss das Präventionskonzept auch bei der Veranstaltung selbst bereit halten. Es kann zu stichprobenartigen Überprüfungen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde kommen.
  • Er dient als Ansprechperson für die Behörde und hat die Umsetzung des Präventionskonzeptes zu überwachen.
  • Eine Ausbildung als COVID-19 Beauftrager ist nicht verpflichtend notwendig.

FFP2-Maskenpflicht:

Eine FFP2-Maske ist daher ...

  • in allen geschlossenen Räumen, in welchen man mit Personen zusammentreffen kann, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.
  • für alle Personen in Geschäften des täglichen Bedarfs (Supermärkte, Apotheken etc.) und im gesamten Handel verpflichtend.
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen, sowie in Taxis, Seil- und Zahnradbahnen verpflichtend.
  • in öffentlichen Gebäuden bzw. deren geschlossener Räume verpflichtend.
  • überall dort verpflichtend, wo kein G-Nachweis erbracht werden muss.

Was bedeutet das für die Landjugendarbeit?

Übrsicht Sitzungen, Seminare und Vorträge in geschlossenen Räumen

ÜBERSICHT

ohne fixe Sitzplätze,

mit Speisen/Getränken

ohne fixe Sitzplätze,

ohne Speisen/Getränke

(z.B. Bezirksbauernkammer)

mit fixen Sitzplätzen,

mit Speisen/Getränken

mit fixen Sitzplätzen,

ohne Speisen/Getränke

mit fixen Sitzplätzen,

Speisen/Getränke – hier gelten die Regeln der Gastronomie

Teilnehmerzahl

bis max. 25 Personen

bis max. 25 Personen

26 – 50 Personen

(ab 25 P. nur mehr mit fixen Sitzplätzen erlaubt)

26 – 50 Personen

(ab 25 P. nur mehr mit fixen Sitzplätzen erlaubt)

51 – 250 Personen

(ab 25 P. nur mehr mit fixen Sitzplätzen erlaubt)

lückenlose Kontrolle der 2G-Regelung

JA

JA

JA

JA

JA

Teilnehmerregistrierung mit Name, Handynummer, Datum und Uhrzeit des Betretens

JA

JA

JA

JA

JA

FFP2 Maske tragen

am Platz: NEIN

sobald nicht mehr am Platz (Aufstehen für Fotografieren, Flipchart etc.): JA

JA durchgehend

(nur in einer Pause im Freien darf sie abgenommen werden)

am Platz: NEIN

sobald nicht mehr am Platz (Aufstehen für Fotografieren, Flipchart etc.): JA

JA durchgehend

(nur in einer Pause im Freien darf sie abgenommen werden)

JA durchgehend

(außer in Gastronomie am Verabreichungsplatz)

Öffnungszeiten

nur zwischen 05:00 und 23:00 Uhr erlaubt

nur zwischen 05:00 und 23:00 Uhr erlaubt

nur zwischen 05:00 und 23:00 Uhr erlaubt

nur zwischen 05:00 und 23:00 Uhr erlaubt

nur zwischen 05:00 und 23:00 Uhr erlaubt

Meldung bei Behörde

NEIN

NEIN

NEIN

NEIN

JA

spätestens 1 Woche vorher

Corona-Präventionskonzept verpflichtend?

NEIN

NEIN

NEIN

NEIN

JA


Noch Fragen?

Dann melde dich im LJ-Büro bei Katharina unter 0662/641248370 oder katharina.hangoebl(at)lk-salzburg.at.

 

 

 

 


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