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An die Sense, fertig, los!

Am 17. Juli 2021 werden die besten Mäherinnen und Mäher des Lan-des ermittelt.

 

(Gurk, Kärnten) Von 16. bis 17. Juli findet heuer der erste Bundesentscheid der Saison statt. Endlich kann die Landjugend wieder in Präsenz durchstarten. Im traumhaften Ambiente von Bergwiesen und Hochwäldern in Kärnten werden an diesem Juliwochenende die besten Mäherinnen und Mäher des Landes ermittelt. Insgesamt kämpfen 77 Landjugendliche um das begehrte Edelmetall.

 

„Nach einer langen Pause und dem Ausfall der Entscheide 2020 sind wir glücklich, unsere Bewerbe wieder präsent stattfinden zu lassen. Unser Dank gilt insbesondere der Landjugend Kärnten, die im Vorhinein schon so viel Zeit in die Organisation des Bewerbs gesteckt hat“, so die Bundesleitung der Landjugend Österreich, Ramona Rutrecht und Martin Kubli. „Der Bewerb wird natürlich unter den aktuellen Bestimmungen der Bundesregierung stattfinden. Die Sicherheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Besucherinnen und Besucher hat oberste Priorität.“

 

Der Bewerb- Kultur und Brauchtumserhaltung

Der Sensenmäh- Wettbewerb hat in der Landjugend schon lange Tradition. In der Praxis kommt das Sensenmähen auf Hängen und im Berggebiet zum Einsatz. Wo Maschinen durch die steilen Hänge keine Chance haben, ist Muskelkraft gefragt, um die schöne Kulturlandschaft zu erhalten und Futter für die die Tiere zu gewinnen. Beim Mähwettbewerb geht es vor allem um die Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd. Mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an. Eine besonders spannende Situation für das Publikum, das hautnah direkte Vergleiche anstellen kann. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit - sprich Summe aus gemessener Mähzeit und Zeitzuschlag - erzielt. Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher können sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2022 qualifizieren, welche von 30. bis 31. Juli in Moravče (SLO) stattfindet.

 

Die Gewinnerin des Bundesentscheids 2018 und Salzburgerin Elisabeth Schilcher beim Ausmähen ihrer Parzelle in der Klasse Mädchen I (unter 29 Jahre mit einer Sensenlänge über 90cm) Fotocredit: Klickfisch
Der Gewinner des Bundesentscheids 2018 aus Vorarlberg Fabian Winder beim Ausmähen der Parzelle in der Klasse Burschen I (unter 29 Jahre mit einer Sensenlänge über 90cm) Fotocredit: Klickfisch

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