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Brauchtum für den guten Zweck

 

Bereits zum 25. Mal veranstaltete die Landjugend Bezirk Flachgau in diesem Jahr die Palmbuschen-Aktion. Über 200 Landjugendmitglieder des Landjugendbezirkes Flachgaus trafen sich in den zwei Wochen vor dem Palmsonntag, um in insgesamt 1.300 ehrenamtliche Arbeitsstunden mehr als 900 Palmbuschen vorzubereiten und zu binden. Am
Freitag und Samstag vor dem Palmsonntag wurden die Buschen schließlich vor dem Heimatwerk Salzburg für den guten Zweck zum Verkauf angeboten. Nun fand die Übergabe des Spendenerlöses statt.

 

Seit 1994 verfolgen die Ortsgruppen der Landjugend Bezirk Flachgau die Tradition des alljährlichen Palmbuschenverkaufes. "Wir führen die Palmbuschenaktion neben dem Grundaspekt der Traditionserhaltung zur Förderung der jugendlichen Gemeinschaft durch. Aber auch auf den karikativen Zweck wird ein besonderes Augenmerk gelegt“, so Markus Aigner, Obmann der Landjugend Bezirk Flachgau. Ein „echter“ Flachgauer Palmbuschen besteht aus sieben Bestandteilen: Palmkätzchen, Stechpalme, Wacholder, Segenbaum, Eibe, Buchs und Zeder, wobei die Palmkätzchen den ältesten Bestandteil des Palmbuschens darstellen. Jedes einzelne Material symbolisiert dabei eine andere Bedeutung. So steht z.B. die Stechpalme für die Fortsetzung des Lebens während des Winters oder der Buchs für Fruchtbarkeit und soll vor Krankheit und Unglück schützen.

 

Der Reinerlös der diesjährigen Palmbuschenaktion in der Höhe von € 6.000,00 wurde an ein aktives Landjugendmitglied gespendet. Martin Haas, ehemaliger Ortsgruppenobmann der Landjugend Thalgau, hatte vor knapp einem Jahr einen schweren Arbeitsunfall. Durch sein monatelanges hartes Training und lange Reha-Aufenthalte konnte sich Martin wieder tapfer in den Alltag zurückkämpfen. Der Erlös aus der Palmbuschenaktion wurde für den Umbau des Bauernhauses und des Autos sowie für die Anschaffung von Trainingsgeräte verwendet.

 


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