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An die Sense, fertig, los!

 

Ein erfolgreicher Start in den Bundesentscheidsommer.

Am Wochenende von 15.-17. Juli wurden die besten Mäherinnen und Mäher Österreichs 2022 gekürt

(Feldkirch, Vorarlberg) Bundesentscheid Sensenmähen: Im traumhaften Vorarlberger Ambiente fand am vergangenen Wochenende der Bundesentscheid Sensenmähen statt.

Durch den Wettbewerb wurden die besten Mäherinnen und Mäher Österreichs ermittelt. Austragungsort des Entscheids war die Ortschaft Gisingen in Vorarlberg. Insgesamt traten 83 Landjugendliche gegeneinander an und kämpften um die begehrten Siege. Die Siegerehrung fand im feierlichen Rahmen statt. Als Gratulanten waren allen voran die Ehrengäste Landwirtschaftskammer Präsident Josef Moosbrugger, Landtagsabgeordnete Andrea Schwarzmann und Maschinenring Obmann Christian Angerer anwesend.

„Der Bundesentscheid Sensenmähen ist wirklich eine tolle, schneidige G’schichte! In herausfordernden Zeiten wie diesen macht es mehr denn je Freude, die enorme jugendliche Energie der Mäherinnen und Mäher hier in Feldkirch mitzuerleben! Eine Medaille ist auch wahrlich keine ‚g’mähte Wiese‘, sondern erfordert sehr viel Können, Ausdauer und Geschick. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren beeindruckenden Vorstellungen und der Landjugend Österreich und Vorarlberg zu diesem stimmungsvollen Sommerevent“, betonte Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident Josef Moosbrugger, der sich stolz zeigte, dass dieser Bundesentscheid in seinem Heimatbundesland abgehalten wird. „Es begeistert mich, dass die Landjugend diese traditionelle Landwirtschaftstechnik nicht nur am Leben hält, sondern auch im Rahmen eines modernen, attraktiven Sportevents vor den Vorhang holt. Für jedermann wird sichtbar, mit welch enormer Bauern-Power unsere bäuerliche Jugend den ländlichen Raum erfüllt.“

Ein herzlicherer Dank gilt auch den Sponsoren, ohne diese, derartige Veranstaltungen nicht möglich wären. Allen voran der Österreichischen Hagelversicherung, der Raiffeisen Ware Austria (RWA), dem Raiffeisenclub, der Firma KWB und der Firma Pöttinger, sowie der Unterstützung vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.

In der Kategorie Mädchen gab es 2 x Gold für Steiermark, 1 x Gold für Oberösterreich und 1x Gold für Salzburg

Mit einer unschlagbaren Zeit kämpfte sich Elisa Prietl, aus der Steiermark, in der Kategorie Mädchen Klasse I (unter 29 Jahren) auf den Spitzenplatz und ging mit einer Goldmedaille nach Hause. Dahinter folgten Lisa Schoibel, aus Oberösterreich und ebenso aus Oberösterreich auf Platz 3 Stefanie Almhofer.

Den Wettkampf der Mädchen Klasse II (über 29 Jahren) gewannen Elisabeth Stangl, aus Salzburg und auf Platz 2 mähte sich die Steirerin Viktoria Fritz.

Den Sieg der Kategorie Mädchen Standard ermähte sich auf Platz 1 die Oberösterreicherin Claudia Matzenauer. Weiters am Siegerpodest standen Verena Moser aus Niederösterreich, vor der Vorarlbergerin Andrea Burtscher.

Zudem erzielten in der Kategorie Mädchen Junioren (bis 14 Jahre) Hannah Bärnthaler, aus der Steiermark, mit Platz 1 und Viktoria Allersdorfer, aus Oberösterreich, mit Platz 2 eine hervorragende Leistung.

2 x Gold für Oberösterreich, 1 x Niederösterreich und 1 x Salzburg

In der Klasse Burschen I (unter 29 Jahre) siegte der Oberösterreicher Michael Wallaberger. In unschlagbarer Zeit mähte er eine Fläche von 100m². Platz 2 ermähte sich Georg Schaumberger wiederum aus Oberösterreich, gefolgt von Bronze-Gewinner Johannes Schindlbacher aus der Steiermark.

Franz Erbschwendtner aus Salzburg siegte in der Klasse Burschen II (über 29 Jahre), gefolgt von Florian Reithuber aus Oberösterreich und Ferdinand Köberl aus Vorarlberg.   

Die Klasse Burschen Standard bezwang als Sieger Harald Gielesberger aus Oberösterreich. Platz 2 sicherte sich Andreas Misslinger aus Tirol, ebenso aus Tirol und auf Platz drei gelang Phillip Jäger.

Auch bei den Burschen traten Junioren Teilnehmer an. Der jüngste Teilnehmer und auch Starter in dieser Kategorie war David Meusburger mit seinen jungen 10 Jahren. Den Sieg in dieser Kategorie holte sich Michael Weißinger aus Niederösterreich, gefolgt von dem Oberösterreicher Andreas Reschberger und auf Platz 3 David Meusberger aus Vorarlberg.

Stärkste Mannschaft aus Oberösterreich

Die Mannschaftswertung setzt sich aus den Zeiten der drei besten Mäherinnen und der drei besten Mäher eines jeden Bundeslandes der Klasse I zusammen. Siegreich dabei waren die Teilnehmenden aus Oberösterreich und holten somit den Mannschaftspreis in ihr Bundesland.

Terminverschiebung Handmäh-EM 2022 auf 2023 in Slowenien

Die für 2022 geplante Handmäh- EM in Slowenien wurde auf 2023 verschoben.

Generell sind beim Sensenmähen Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd entscheidend. Mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an – eine besonders spannende Situation für das Publikum, das hautnah direkte Vergleiche anstellen kann. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit - sprich Summe aus gemessener Mähzeit und Zeitzuschlag - erzielt. Das Wettbewerbsfeld für einen männlichen Teilnehmer der Klassen I und II beträgt beim Bundesentscheid 10 x 10 m und für die Damen 5 x 7 m. Die Teilnehmer in der Standard Kategorie müssen eine Fläche im Ausmaß von 8 x 8 m bearbeiten und die Teilnehmerinnen ein Areal in der Größe 5 x 5 m. Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2023 in Slowenien qualifizieren, das Datum und der genaue Veranstaltungsort werden noch bekannt gegeben.

Fotocredit: Sophie Balber
 

 

Elisabeth Stangl (Salzburg) Siegerin Mädchen Klasse 2

BE Mähen 2022
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