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Traditioneller Haarschmuck modern interpretiert

Traditioneller Haarschmuck modern interpretiert

 

Ein mittlerweile schon fixer Bestandteil im jährlichen Bildungsprogramm ist der Kurs „Klosterarbeit als Haarschmuck“. Im Pongau fand vergangene Woche ein solcher für kulturell begeisterte Jugendliche statt. Mehr als 10 junge Damen aus dem ganzen Landjugend Bezirk Pongau-Tennengau nutzten die Gelegenheit und besuchten den Kurs in Bischofshofen zum Thema „Klosterarbeit als Haarschmuck“.

 

 

Klosterarbeiten haben bereits eine lange Tradition. Die alten Techniken gehen zurück bis ins Mittelalter, man versuchte damals den tiefen Glauben in Kunstform auszudrücken. Die Techniken und Motive wurden über die Jahrhunderte immer ausgefeilter und komplizierter. Nichts desto trotz ist diese hohe Kunst vom Aussterben bedroht. Doch es gibt immer wieder fleißige Hände, die die schönen Arbeiten am Leben erhalten und ihr Wissen an Interessierte weitergeben. Zu ihnen gehört auch Claudia Quehenberger aus Abtenau. Vor rund 20 Jahren hat sie es sich zur Mission gemacht, diesem Kunsthandwerk wieder Leben einzuhauchen.

Kultur und Brauchtum werden auch in der Landjugend groß geschrieben. Die Landjugend Salzburg bietet ein vielfältiges Bildungsprogramm, das Interessierten auch die Möglichkeit gibt sich mit altem Kunsthandwerk, wie den Klosterarbeiten, zu beschäftigen. Die alten Techniken wurden zur Vorlage genommen um daraus kunstvollen Haar- und Ohrschmuck zu gestalten. Zum Einsatz kommen neben Silber- und Golddraht auch hochwertige Perlen und Kristalle, um den schönen Arbeiten den letzten Schliff zu geben. Durch die hohe Qualität ist die Langlebigkeit garantiert und man hat jahrzehntelang Freude an den edlen Stücken. Die Kurse die über die Landjugend angeboten werden, dienen zum hineinschnuppern in das Thema Klosterarbeiten. Nach einem intensiven Kursabend konnten die Teilnehmerinnen mit einigen schönen und ganz individuellen Stücken nach Hause gehen.

"Wenn man sich einmal drüber traut, sieht man, dass es eigentlich gar nicht so schwierig ist. Man braucht etwas Fingerspitzengefühl und Geduld. Die Freude ist dann natürlich riesig wenn man das fertige Kunststück in den Händen hält", so Margit Nitsch von der Landjugend Bischofshofen.

 

 

 



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