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Presseschulung für die Landjugend

 

Am 26. Juni 2018 trafen sich 10 junge Damen aus dem ganzen Bundesland um gemeinsam Tipps und Tricks rund ums „richtige“ journalistische Schreiben von Julia Hettegger, Bezirksblätter Chefredakteurin zu erfahren. Denn Berichte von Aktionen, Veranstaltungen und Wettbewerbe gibt es bei der Landjugend genug. Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ ist die Pressearbeit auch für jede Jugendorganisation von Bedeutung.

 

Gestartet wurde der Abend mit den Fragen: Was ist eigentlich Medienarbeit und was gehört da alles dazu? Was macht eine gute Medienarbeit aus? „Von Anfang an muss einem klar sein, welche Botschaft mit einem Bericht dem/der LeserIn vermitteln werden soll“, so die Referentin. Nachdem das „Was?“ geklärt war, kam gleich die Frage nach dem „Wie?“. Dazu erhielten die Teilnehmerinnen eine kurze Einführung in die Welt der Pressetexte, -gespräche und -konferenzen. Für Landjugendgruppen sind meist die Pressetexte am Wichtigsten. „Eigentlich ist es wie in der Schule. Nach einer passenden Überschrift sind die sechs W`s (Wer? Wie? Was? Wann? Wo? Warum?) wichtig für jeden gelungenen Text. Diese sollen am besten schon im Lead, dem ersten Absatz des Textes, beantwortet werden“, fasst Martina Gerstl, Bildungsreferentin der Landjugend Bezirk Flachgau den zweiten Teil des Vortrages zusammen. Annalena Pagitsch, Landjugend Ramingstein fügt hinzu: „Was ich mir dazu noch mitgenommen habe ist, dass der Text wie eine Pyramide aufgebaut sein soll: wichtige Infos am Beginn, Details zum Schluss.“ Weitere Punkte wie eine nüchterne Formulierung, einfacher Satzaufbau und eine übersichtliche Gestaltung mit Zwischenüberschriften folgten.

 


 

Auch das neu aufgeflammte Thema der „EU-Datenschutz-Grundverordnung“ wurde in Bezug auf Foto- und Bildrechte besprochen. Besonderes Interesse zeigten die jungen Damen an der Thematik „Das perfekte Foto für die Zeitung“. „Hier ist es besonders wichtig, dass man weiß, dass nicht jedes gute Privatfoto ein gelungenes Pressefoto ist“, so Hettegger. Optimal sind Bilder die im Freien, bei Sonnenschein aufgenommen wurden, mit ein bis vier Personen die in die Kamera blicken. Am besten eignen sich Bilder im Querformat. „Ich konnte mir besonders bei den Tipps zu den Fotos viele Ideen mitnehmen. Statt Personen einfach im Stehen und mit leeren Händen abzulichten, werde ich in Zukunft darauf achten, dass ich mit verschiedenen Ebenen, dass die Personen zum Beispiel auch mal knien und mit passenden Utensilien in den Händen der Personen fotografiere“, so Valerie Wallner, Bildungsreferentin der Landjugend Bezirk Pongau-Tennengau.

 

Zum Abschluss des Abends erklärte Julia Hettegger den Landjugendmitgliedern noch das System „Bezirksblätter Regionaut werden“. Voller Tatendrang, neuer Ideen und hilfreichen Informationen wurde der Abend gemeinsam bei einem gemütlichen Ausklang beendet.

 


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