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Salzburg erleben – Eine Führung in Salzburg für SalzburgerInnen

 

Rund 20 Landjugendmitglieder trafen sich am 26. Juli 2018, um gemeinsam im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vielfalt Regionalität – Salzburg erleben“ die Stadt Salzburg genauer unter die Lupe zu nehmen. Sabine Rath, staatlich geprüfte Fremdenführerin, nahm die TeilnehmerInnen mit auf eine spannende Reise durch die weltbekannte Mozartstadt.

 

Salzburg. Seit rund 20 Jahren wohnt, lebt und arbeitet Frau Rath, die ursprünglich aus der Steiermark stammt, in Salzburg. Nach einer Ausbildung als Diplomtouristikkauffrau, sammelte sie viele Erfahrungen in der Hotellerie. Neben klassischen Touristenführungen über die bekannten und vielbesuchten Plätze bietet sie auch individuelle Führungen für besondere Gäste an. „Da ihr vermutlich alle aus Salzburg kommt und so sicher schon einiges wisst, werden wir uns heute nicht auf die klassischen Fakten über die Stadt Salzburg beschränken“, so die Fremdenführerin. „Mit einer bunten Mischung aus Fakten und Erzählungen aus der Römerzeit, dem Mittelalter und der Gegenwart war die Führung „Salzburg für Salzburger“ was ganz Besonderes“, so Landesleiterin-Stv. Johanna Schafflinger. „Der Residenzplatz war immer der Treffpunkt für ereignisreiche Großveranstaltungen. In positiver, als auch negativer Hinsicht.“, erzählt die Stadtführerin. So fand z.B. am 30. April 1938 an diesem Platz die einzige offizielle Bücherverbrennung Österreichs in der Zeit des Nationalsozialismus statt.

 


 

„Am spannendsten fand ich, dass die Zeichen der Vergangenheit noch heute so sichtbar und lebendig sind. Salzburg blüht einfach voller Zeitgeschichte und trotzdem entwickelt sich die Stadt immer weiter“, so Martina Gerstl, Bildungsreferentin der Landjugend Bezirk Flachgau. Wolf Dietrich von Raitenau, Salzburger Fürsterzbischof während der Jahrhundertwende vom 16. Jahrhundert ins 17. Jahrhundert, prägt mit seinen Plätzen und Bauten noch heute das Bild der Stadt.

 

„Für mich waren die Geschichten und Sagen, die man in der Stadt zu hören bekommt, am Interessantesten“, so Franziska Niederreiter, Bezirksleiterin der Landjugend Bezirk Flachgau. Weiter im Text: „Die Tatsache, dass die letzte öffentliche Hinrichtung durch das Schwert 1817 erfolgte und 1949 der letzte Angeklagte im Zuge der Todesstrafe ermordet wurde, ließ uns alle erschaudern.“

 

Neben Themen und Geschichten aus der Vergangenheit wurde auch die Kunst der Moderne nicht unbeachtet gelassen. So besuchten die TeilnehmerInnen unter anderem das Kunstwerk A.E.I.O.U. im Festspielbezirk. Mit der eindrucksvollen Gestalt in Form eines überdimensionalen Bücherregals, aus welchen Dornenstauden herauswuchsen sowie eines großrahmigen Bildes mit dem Namen „Wach im Zigeunerlager“ steht der Pavillon ganz im Zeichen von Erinnerungen an die Vergangenheit, Integration und das Aufarbeiten der Zeitgeschichte.

 

Das große Finale fand in der einzigen Fotogalerie der Stadt Salzburgs – in der Fotogalerie STROB – statt. „Mein Lieblingsmotiv ist die Stadt Salzburg in ihrem besonderen Flair. So kann es schon passieren, dass die Nachbearbeitung des ein oder anderen Fotos bis zu drei Monate dauert“, erklärt Robert Strasser, Inhaber der Fotogalerie.

 

Mit der Veranstaltungsreihe „Vielfalt Regionalität - Salzburg erleben“ macht die Landjugend Salzburg in diesem Jahr auf die Vielfältigkeit der einzelnen Bezirke aufmerksam. Es werden regionale Unternehmen, die Produkte „made in Austria“ herstellen, kulturelle Einzigartigkeiten und die geschichtliche Vergangenheit vor den Vorhang geholt, besichtigt und genauer unter die Lupe genommen.

 



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